QuartalsBar

Seit Januar 2005 gibt es in der Neuen Werkstatt die Monatsbar, die jeweils nur am 12. jeden Monats geöffnet ist. Dabei wird die Produktionshalle mit den Werkbänken und den Lagerregalen in der schmucken Backsteinfabrik am Oberen Deutweg 1 (Ecke Grüzefeldstrasse) jeweils zur Kultur-Bar umfunktioniert. Ab 2014 wurde die Monatsbar zur QartalsBar und findet jeweils am 12. März, 12. Juni, 12. September und am 12. Dezember statt. Ausser Getränken und Snacks gibt es an der QuartalsBar kleine, nicht alltägliche Attraktionen: Gäste aus den Sparten Musik, Kunst, Design, Theater, Tanz, Literatur, Architektur, Handwerk sorgen mit kurzen Darbietungen für Gesprächsstoff, Denkanstösse und Unterhaltung. Der Eintritt zu diesen Veranstaltungen ist frei / auf Kollekte.
QuartalsBar-Archiv

Mittwoch, 12. September 2018

Freche Mundartsongs von Schnauz: Drei (oder zwei) Schnäuze für ein Halleluja!

Apéro ab 18:00 h, Veranstaltungsbeginn 19:30 h. Der Eintritt ist frei (Kollekte)


Schnauz sind zwei – manchmal auch drei – unerschrockene, wagemutige Liedermacher. Ironisch-schwarzhumorig und doch liebenswert macht sich die Combo über den Alltag lustig. Sei das nun der Kater nach ordentlich viel Schnaps oder seien es Penelope Cruz, hippe Stadtzürcher, nicht ganz so hippe Winterthurer. Erfrischend und nonchalant werden die Absurditäten des Daseins auf die Schippe genommen.

2015 fanden sich zwei Schnäuze in Winterthur und begannen zusammen zu musizieren. Zwei Gitarren trafen aufeinander und animierten zwei Münder, komische Laute von sich zu geben. Aus langen Jamsessions in der Küche wurden kleine Songs mit schmunzelnden Mundarttexten. Diese wurden immer länger und gewannen bald viele Freunde. Heute sind die zwei Schnäuze der Bühne gewachsen und freuen sich über Publikum.

Ab dem Sommer 2016 wurde „Schnauz“ um einen bodenständigen Bass reicher, der ab und zu mal mitwummert. Seit da wurde das Repertoire noch beträchtlich erweitert und die selbstgeschnitzten Songs wurden zu einem unterhaltsamen Set, welches manch einem Zuschauer ein Schmunzeln ins Gesicht (bzw. unter den Schnauz) zaubert.

Den Musikstil von Schnauz könnte man als Mischung aus Folk, Pop und Rock bezeichnen – die Schnäuze selber nennen es „Flop“. Schnauz ist in der Lage, in allen möglichen Formationen zu spielen. Ob als Trio, Duo oder Solo, ob verstärkt oder akustisch; im Mittelpunkt stehen der Text und die heiteren Geschichten über die Tücken des Lebens.

Übrigens (und ganz wichtig): „Wir haben selber keine Schnäuze, wir tragen sie in uns drin. Und manchmal auf der Brust.“ Schnauz besteht aus folgenden Zutaten:

Valentino Vigniti: Gesang und akustische Gitarre
Jvo Trachsel: E- und akustische Gitarre, Gesang
Oli Werlen: Bass und Gesang (wenn er Lust hat)

Mittwoch, 12. Dezember 2018

Volker Ranisch: Der Welten Untergang - ein Liederabend mit Folgen

Apéro ab 18:00 h, Veranstaltungsbeginn 19:30 h. Der Eintritt ist frei (Kollekte)


Schon mehrmals und in den verschiedensten Rollen (als Professor Unrat, Felix Krull, Robert Walser u.a.) hat der Schauspieler Volker Ranisch die Herzen des QuartalsBar-Publikums beglückt und verzaubert. Oder gar erobert, so dass er dort schon einen richtigen Fanclub hat ...

Nun gibt er sich wieder die Ehre und die Zuschauenden haben das Vergnügen: Frei nach „einem schauerlichen Liederzyklus“ – gemeint ist natürlich die berühmte „Winterreise“ von Wilhelm Müller und Franz Schubert – und konterkariert mit den respektlosen Texten von Oskar Panizza präsentiert er in seinem neuen Programm geballte Satire und feine Ironie, welche dem Publikum Mores lehren.

Neu erzählt und weitergeführt als Anleitung zum stilvollen Umgang mit apokalyptischen Visionen reist Volker Ranisch in der Inszenierung von André Steger quer durch die Romantik und bis in die Gegenwart hinein. Er begibt sich dabei auf eine Spurensuche nach romantischen Motiven als Triebfedern unseres heutigen Tuns und Handelns.

Und das meinen die Medien zu Ranischs Wirken auf der Bühne:

„Mal ist er Felix Krull, mal Robert Walser, dann wieder Professor Unrat. Das Federleichte und Sprachversessene hat Ranisch auch diesmal zu seinem Markenzeichen gemacht“ (Zürcher Tagesanzeiger)

„Ein furios fulminanter Theaterspass, der Mut macht.“ (Tagblatt Stadt Zürich)

Wir dagegen finden: Selber hingehen und sich von der tolle Einmann-Show begeistern lassen.