
freitag, 12. dezember
AUSSTELLUNG FREIA PROWE TEXTILDESIGN
&
KONZERT MIT HAMMERBALG
bar offen ab ab 17.00 Uhr
Konzertbeginn um 19.00 Uhr
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AUSSTELLUNG Freia Prowe ist diplomierte Textildesignerin und gestaltet seit 1979 freiberuflich für diverse Produzenten in Deutschland und in der Schweiz Heim- und Objekttextilien. Sie war Dozentin an verschiedenen Hochschulen und hat mehrere Designpreise erhalten.
In der Neuen Werkstatt präsentiert sie aus ihrer Kollektion «handmade» Schals, Kappen, Stirnbänder, Plaids, Kissen, Tischläufer und Geschirrtücher. Die Produkte aus der «handmade»-Kollektion erhalten durch die manuelle Herstellung Unikatcharakter. Ihr Design ist zwar zeitgemäss, aber nicht modisch. So bleiben die von Freia Prowe handgefertigten Textilien langjährig gültige Schmuckstücke – und sind deshalb ideale, individuelle Weihnachtsgeschenke…
KONZERT «Hammerbalg» entstand aus einem Volksmusik-Trio, das für eine Konzertreise nach Vietnam gegründet worden war. Reduziert zum Duo unterhält «Hammerbalg» heute – der Name deutet auf die Besetzung Hackbrett und Schwyzerörgeli hin – sein Publikum mit einem vielseitigen Repertoire, das keine stilistischen Berührungsängste kennt. So machen schon Titel wie «Hammerbalg Rock», «Die Schlange nach der Häutung», «Reggae Polka», «Kobold-Blues» oder «Afghani Punk» gluschtig auf einen spannend-lüpfigen, musikalischen Abend.
Erika Peter ist Lehrerin, Ergotherapeutin, Mutter, Musiklehrerin. Als Kind spielte sie Klavier und Flöte; auch Tanzen und Singen nahmen schon früh einen wichtigen Platz in ihrem Leben ein. 1986 entdeckte sie das Appenzeller Hackbrett und spielte darauf schon bald in verschiedensten Formationen mit. Seit 1992 unterrichtet sie Hackbrett an der Musikschule Prova in Winterthur, an deren Gründung und Aufbau sie beteiligt war.
Johannes Hostettler lernte das Schwyzerörgeli als Kind von seinem Vater, mit dem er gemeinsam bei Frühschoppenkonzerten auftrat. Mit 16 wechselte er zur E-Gitarre und spielte fortan mit einer Rock- und Blues-Band. Vor einigen Jahren kehrte er zum Schwyzerörgeli und damit zu seinen instrumentalen Wurzeln zurück. In seinem Soloprojekt «Johannes Curryfishrose And His Two Hands» verbindet er diese nun mit Rock-Klassikern von Deep Purple, Jethro Tull, Led Zeppelin den Stones oder Santana.
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mittwoch, 12. november
VERNISSAGE WULF ASCHENBORN
&
KONZERT 241UNIT
MIT JERRY ROJAS (GUITARS)
UND BEAT GISLER (BASS)
bar offen ab ab 17.00 Uhr
Konzertbeginn um 19.00 Uhr
wulf aschenborn
Serie 3 (Arbeiten mit Ausstechformen), 2003
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Ausstellung: Der Deutsche Künstler Wulf Aschenborn präsentiert in der Neuen Werkstatt zwei abgeschlossene und noch nie ausgestellte Serien von je fünfzehn Bildern. Während die eine Tag-Landschaften zeigt, sind bei der anderen Nacht-Landschaften zu sehen. Zu seinen Exponaten sagt er: «Schon während der Entstehung war mir klar, dass ich diese Arbeiten in der Schweiz ausstellen will. Denn alle Ansichten beziehen auf die Schweizer Landschaft, die ich im Entstehungsjahr 2006 ausgiebig kennen lernen durfte.» Die Ausstellung kann noch bis zum 12. Dezember 08 frei besichtigt werden.
Wulf Aschenborn ist 1957 in Karlsruhe geboren. Das Studium in den Fächern Geschichte, Politische Wissenschaften und Kunstgeschichte schloss er mit einer Promotion in Kunstgeschichte ab. Nach einem Studienaufenthalt in Florenz war er als Volontär und als Mitarbeiter im Bereich Kunstvermittlung in verschiedenen Museen tätig; daneben eigene künstlerische Tätigkeit und zahlreiche Ausstellungen. Weitere Informationen und Bildmaterial zum Künstler unter www.wulfaschenborn.de
Konzert: Während ihrer engen Zusammenarbeit der letzten vier Jahre haben sich Jerry Rojas und Beat Gisler als 241UNIT einen eigenen Klang erarbeitet. Die melodischen, gitarrenorientierten Solos sowie die groovenden, perkussiven Basslinien von Beat Gisler fügen sich perfekt in den stimmungsvollen, breiten Gitarrensound von Jerry Rojas ein und lassen keine weitere Perkussion vermissen. Die Musiker bewegen sich mit Leichtigkeit zwischen den verschiedensten Stilrichtungen wie Jazz, Klassik, Rock oder Folk. Die Eigenständigkeit des Duos ist aber auch in den interessant interpretierten Jazz-Standards von Miles Davis über Monk und Bill Evans bis Jaco Pastorius unüberhörbar und die ebenfalls zu den Höhepunkten ihrer Konzerte zählen.
Jerry Rojas (guitars) ist 1958 in Kolumbien geboren und in Baden aufgewachsen. Inspiriert von den Beatles begann er im Alter von 12 Jahren Gitarre zu spielen; später interessierten ihn Blues und vor allem die Folkgitarre. Als Strassenkünstler erarbeitete er sich grosse Live-Erfahrung. Studium an den Jazz-Schulen Luzern (Christy Doran), Basel (Bernhard Ley) und an der Academy for Contemporary Music Zürich (Marc Portmann). Jerry Rojas spielt heute mit seinen eigenen Bands wie auch als Sideman in national bekannten Formationen.
Beat Gisler (bass) ist 1964 in Winterthur geboren. Besuch der Jazz-Schule Zürich, Studium am Berklee College of Music mit Abschluss «Summa Cum Laude» und Diplom. «Professional Music Achievement Award» des Berklee College of Music. Seit 1989 unabhängiger Privatlehrer für Bass-Gitarre in verschiedenen Musikstilrichtungen sowie Bandleader, Songwriter, Produzent und Manager für diverse Bands. Regelmässige Konzerte und CD-Produktionen im In-und Ausland.
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donnerstag, 12. juni
MONDKALB.
MIT FRANZISKA WELTI (STIMME)
CARLES PERIS (SAXOPHONE, FLöTEN)
PHILIPP A. ZEHNDER (TISCHPERKUSSION)
bar offen ab ab 17.00 Uhr
Konzertbeginn um 19.00 Uhr
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Drei Musizierende schöpfen aus Erfahrungen, die sie in Musikprojekten unterschiedlichster Art gemacht haben.
Dabei trifft die Stimme, das Ur-Instrument überhaupt,
auf Saxophone und Flöten, die in vielfältigster Art gespielt werden. Hinzu kommen Klangerzeuger aus dem erweiterten Sortiment des Schlagwerkes. Das Resultat ist ein faszinierendes Destillat aus Tonreihen,
Klangflächen und Rhythmusmustern, die aus der inspirierenden Atmosphäre des Augenblicks heraus
geboren werden.
Die Sängerin FRANZISKA WELTI ist für ihre grosse
Bandbreite bekannt: ihr gesangliches Spektrum reicht von der Alten Musik bis zur Musik des 21. Jahrhunderts,
von der Oper bis zur freien Improvisation. Immer wieder beschäftigt sie sich auch mit anderen Stimmtechniken (Jodel, Obertongesang) sowie fremden
Gesangskulturen und lässt sich von diesen reichen
Welten inspirieren. CARLES PERIS begann seine musikalische Laufbahn in der Jazzszene von Barcelona. Seine Offenheit hat dazu geführt, dass er in verschiedensten Formationen im Bereich Jazz, Flamenco,
Improvisation mitwirken konnte. Heute bringt er eine vielfältige Palette von gepflegten und «ungepflegten» Klängen auf die Bühne. PHILIPP A. ZEHNDER spielte und spielt nach einer klassischer Ausbildung am Schlagzeug in verschiedenen Gruppen
und Projekten, wobei freie und experimentelle
Musik ebenso ihren Platz haben, wie Jazz, Rock, Blues, Tango, usw.
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samstag, 12. april
YUSUF YESILöZ LIEST AUS SEINEM ROMAN
«LIED AUS DER FERNE»
bar offen ab ab 16.30 Uhr
lesung um 17.30 Uhr
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Im Eingang des Postgebäudes liegt ein Toter, ein abgewiesener
Asylbewerber. Ohne grosse Motivation
macht sich der Polizeibeamte Schenker an die Arbeit,
den Mord aufzuklären. Erste Spuren führen zum kurdischen Sänger Kalo Baran, der seit Jahren in der Schweiz lebt und mit einer Schweizerin verheiratet ist. Baran weiss mehr, als er zuerst preisgibt. Und später erzählt er in Bildern, die für Polizisten nur schwer verständlich
sind. Schenker jedoch ist zunehmend fasziniert
und gleichzeitig verunsichert von der fremden Welt, die sich ihm bei seinen Ermittlungen auftut.
In seinem neuen Roman, der in einer Kleinstadt spielt, führt Yusuf Yesilöz mitten hinein in die unter-schiedlichsten Milieus, er scheut sich nicht, auf Ungereimtheiten – auch jene in Migrantenkreisen – mit einem Augenzwinkern hinzuweisen. Mit feinem Humor
und in leisen Tönen zeigt er, dass es «den Aus-länder» und «die Schweizerin» nicht gibt.
Yusuf Yesilöz, geboren 1964 in einem kurdischen Dorf in Mittelanatolien, kam 1987 als Flüchtling in die Schweiz. Heute lebt er mit seiner Familie in Winterthur
und arbeitet als freier Autor, Übersetzer und Filmemacher. Veröffentlichungen: «Der Imam und die Eselin», «Der Gast aus dem Ofenrohr», «Steppenrutenpflanze», «Reise in die Abenddämmerung», «Vor Metris steht ein hoher Ahorn». Filme: «Musikliebe», «Zwischen den Welten», «Hungern gegen Wände». Zur Zeit wird der Film «Musikliebe» von Yusuf Yesilöz
in verschiedenen deutschen und Schweizer Städten
gezeigt.
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mittwoch, 12. märz
TRIO ARAZON |
TANGO UND ARGENTINISCHE FOLKLORE
Apéro ab 17 Uhr
Konzertbeginn um 19 Uhr
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Annette Rüegg (Violine), Jojo Kunz (Kontrabass) und Franziska «Pancha» Hämmerli (Klavier) spielen Tango und argentinische Folklore auf hohem Niveau. Dank Annette Rüegg, die während zwei Jahren in Buenos Aires lebte und studierte, stehen Arazon in direktem Kontakt zu argentinischen Komponistinnen und Komponisten. Deshalb werden Tangos, Chacareras, Gatos, Zambas, Valses, Milongas, Bailecitos – kurz: sämtliche Werke, die das Trio interpretiert – in speziell auf diese Formation zugeschnittenen Arrangements gespielt!
Zu ihrer Vorliebe für argentinische Musik sagen Arazon: «Der unverblümte Einblick in die innere Zerrissenheit der Gefühlswelt ist es wohl, was es uns bei dieser Musik angetan hat: Eine wilde Entschlossenheit, die sich ständig hinterfragt, eine sehnsüchtige Melancholie voller Lebensfreude, eine brodelnde Leidenschaft, die sich strengen Rhythmen unterzuordnen hat…»
Nach ihrer zweiten Konzerttour durch Buenos Aires treten die drei Musikerinnen des Trio Arazon nun wieder in der Schweiz auf. Weitere Informationen sind zu finden unter www.arazon.ch
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dienstag, 12. februar
DAMENSALON – JETZT AUCH FÜR HERREN!
MIT MARIANNE RACINE (PIANO/VOC) UND KARIN BUCHER (VIOLINE)
Apéro ab 17 Uhr
Konzertbeginn um 19 Uhr
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Es war ein mal ein Musikprogramm, das hiess «Damensalon – nur für und mit Frauen». Und weil diese Damensalonmusik so erfolgreich war und zudem Spass machte, entstand die Idee, sie nochmals zu spielen, diesmal allerdings auch für Herren.
So kommen nun Männlein und Weiblein in diesen Genuss – ideale Musik, um den Feierabend mit Ohrwürmern aus vergangenen Zeiten einzuläuten: mit schmachtenden Tangos, schmetternden Polkas, weinenden (oder weinerlichen) Walzern, schwingenden (und swingenden) Foxtrotts sowie schmalzenden Schlagern. Lang lebe die Salonmusik – ob mit oder ohne Bigoudis! (Siehe Bild!)
Die Damen vom Damensalon sind übrigens keine Unbekannten: MARIANNE RACINE (p, voc) studierte Klavier am Konservatorium von Piteå (Schweden). In der Schweiz wurde sie bekannt durch Projekte wie Voice meets bass (mit Christoph Sprenger, Bänz Oester, Björn Meyer), Jazzvocàdeux (mit Christine Jaccard, Dave Ruosch, Christoph Sprenger, Ralph Ruh), Racine-Steffen-Group (mit Bruno Steffen, Heiner Althaus, HP Künzle, Alfred Kramer) oder mit dem Marianne Racine Quartet (mit Andy Scherrer, Bänz Oester, Norbert Pfammatter).
KARIN BUCHER (viol) studierte Musik- und Bewegungspädagogik an der Hochschule für Musik und Theater Zürich. Seit früher Kindheit begleitete ihre Geige sie durchs Leben, mit ihr bestritt sie schon viele Engagements im Bereich der klassischen, aber auch der Unterhaltungsmusik: so spielt sie Zigeunerjazz und Folk, unter anderem bei der Formation Amuse Bouche.
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samstag, 12. januar
KLASSISCHES DUO MIT STEFANIA VERITà (CELLO) UND PASCAL DRUEY (GEIGE)
Apéro ab 16.30 Uhr
Konzertbeginn um 17.30 Uhr
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Der Geiger Pascal Druey und die Cellistin Stefania Verità spielen ein abwechslungsreiches, eigens für die MonatsBar zusammengestelltes Programm, welches sich von barocker Solo- und Duoliteratur über die Klassik und Romantik, bis hin zum Samba erstreckt. Zur Aufführung gelangen u. a. Werke von Bach, Bréval, Gabrielli, Glière, Händel, Telemann.
STEFANIA VERITà wurde in Italien geboren; sie machte ihr Cello-Diplom am Conservatorio Antonio Vivaldi in Alessandria und setzte ihre Studien an der Scuola di Alto Perfezionamento Musicale in Saluzzo fort. Danach Solistendiplom an der Musikhochschule Bern. Neben ihrer Mitwirkung in verschiedenen Orchestern ist sie in mehreren Ensembles Solocellistin. Zur solistischen und kammermusikalischen Tätigkeit, auf modernem sowie barockem Cello, kommen immer wieder auch Auftritte im Grenzbereich zwischen Jazz und Experimenteller Musik. Lehrerin am Konservatorium Zürich.
PASCAL DRUEY wuchs in Andelfingen auf und studierte Geige an den Musikhochschulen Winterthur und Bern. Er schloss seine Studien mit dem Lehr-/Orchesterdiplom sowie dem Konzertreifediplom ab. Diverse Meisterkurse und Weiterbildungsseminare im In- und Ausland runden seine Ausbildung ab. Druey spielt als freischaffender Musiker in verschiedenen Schweizer Orchestern. Ergänzend zu seinem Violinstudium beschäftigte er sich schon früh mit Stimmbildung sowie Orchesterleitung und besuchte zahlreiche Dirigierkurse und Chorleitungsseminare; während der letzten zehn Jahre leitete er einige Amateurorchester.
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