
montag, 12. dezember 2011
Once – Powerjazz mit
Jerry Rojas (git)
Ekkehard Sassenhausen (sax)
Dominik Burger (dr)
Apéro ab 17 Uhr
beginn 19 Uhr

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Gitarre, Schlagzeug und Saxofon – das Powertrio mit Jerry Rojas an der Gitarre, Dominik Burger am Schlagzeug und Ekkehard Sassenhausen am Saxofon spielt eine facettenreiche Musik, die vom Americana-Sound, Rock und Blues sowie der freien Improvisation inspiriert ist. Geschickt verweben Rojas/Burger/Sassenhausen die unterschiedlichen Klangsprachen zu einem intensiven musikalischen Dialog, der fasziniert und begeistert: Aktueller moderner Jazz!
Jerry Rojas (*1958) ist in Obersiggenthal AG aufgewachsen. Inspiriert von den Beatles begann er mit 12 Jahren Gitarre zu spielen. Neben dem klassischen Gitarrenunterricht komponierte er eigene Songs; reiche Live-Erfahrung sammelte er als Strassenmusiker in England. Intensivstudium an den Jazzschulen Luzern (Christy Doran), Basel (Bernhard Ley) und an der ACM Zürich (Marc Portmann) sowie bei David Beer. Diverse Workshops, unter anderem bei Robert Fripp und Mike Stern, halfen ihm seine Spieltechnik zu verfeinern und führten zur heutigen musikalischen Reife.
Ekkehard Sassenhausen (*1963) ist seit 1997 in der Schweiz unterwegs. Er studierte an der Musikhochschule Köln Saxophon mit dem Abschluss in Klassik und Jazz. Unterricht u.a. bei führenden amerikanischen Musikern, wie Bill Dobbins, Dave Liebman, Bobby Watson, Ron McClure. Verschiedenste Engagements/Projekte an Theater, Oper, Musical, mit Orchestern und Ensembles. Er ist nicht nur als Solist tätig, sondern komponiert und arrangiert auch für eigene Projekte. Sein künstlerischer Schwerpunkt ist der moderne Jazz. Er ist Schulleiter an der Musikschule Uster/Greifensee.
Dominik Burger (*1963) studierte Schlagzeug und Vibrafon an der Swiss Jazz School in Bern bei Billie Brooks und Silvano Bazan, später besuchte er Workshops bei Roberto Gatto und Keith Copeland. Intensive Arbeit (auch als Komponist) in langfristigen Projekten. Auftritte oder Aufnahmen mit Evan Parker, Vinny Golia, Ned Rothenberg, Urs Leimgruber, Marco Colonna, Christoph Grab, Christian Weber, Christoph Sprenger, John Wolf Brenan etc. Dominik Burger lebt in Uster. Er unterrichtet an der Kantonsschule Zürcher Oberland und an der Musikschule Uster/Greifensee.
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samstag, 12. november 2011
«Blick auf Blick»
Szenische Lesung mit Kaspar Lüscher.
Apéro ab 16 Uhr
beginn 18 Uhr

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«Genau sehen», was soll denn diese Aufforderung? Genau diesen Satz ergeben die zehn Buchstaben auf den zehn Couverts, die mit Wäscheklammern an einer Leine befestigt sind. Sie sind das zentrale Requisit des Programmes «Blick auf Blick» des Schauspielers Kaspar Lüscher, denn die Couverts enthalten die Stoffe seiner Szenen. Der Schauspieler wird sie sich nach und nach pflücken - und daraus die Geschichten entstehen lassen, die er darstellt, und die Figuren, in die er sich immer wieder neu verwandelt.
So entsteht eine muntere, erstaunliche, packende Reise mit literarischen und eigenen Reminiszenzen (Don Quijote, Papalagi, Der kleine Prinz…). «Blick auf Blick» zeigt einen Schauspieler, der sich dabei als Gaukler immer wieder neu erfindet, der das Publikum in seine assoziativen Wort- und Bilderwelten entführt. Und «Blick auf Blick» ist ein verspielter, bunter Bilderbogen, von dem es sich nur allzu gern (und leicht) bemächtigen lässt: Vielseitig, phantasievoll und mit Charme präsentiert.
Haben wir nicht alle Augen im Kopf? Na ja, wir werden ja sehen…. Am 12. November versucht Kaspar Lüscher in der Neuen Werkstatt, uns die Augen zu öffnen, das Erblickte und Gesehene zu hinterfragen, zu relativieren.
Kaspar Lüscher machte seine Ausbildung an der Schauspielakademie Zürich. Von 1977 bis 1986 war er Ensemblemitglied am Theater Claque in Baden, danach von 1986 bis 1994 am Theater Coprinus in Zürich als Schauspieler engagiert. Seit 1994 ist er freischaffend tätig. Er zeichnet seither als Autor und als Regisseur für verschiedene Theaterproduktionen verantwortlich.
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mittwoch, 12. oktober 2011
„Ohren auf und durch!“
Simon Wyrsch (Klarinette) und Alessandro D'Episcopo (Klavier)
Apéro ab 17 Uhr
beginn 19 Uhr

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Simon Wyrsch (Klarinette) und Alessandro D`Episcopo (Klavier) spielen angenehmen Jazz aus dem Great American Songbook. Damit gemeint sind bekannte Jazzklassiker aus verschiedenen Stilepochen des Jazz: Blues, Swing, Bebop, Bossa Nova, Modern Jazz. Das Duo erlaubt sich viel Freiraum in Melodik, Harmonik und Rhythmik, was sich jedes Mal als Herausforderung darstellt, da hier kein Schlagzeuger als Timekeeper amtet, an den man sich anhängen könnte. «Man ist auf sich alleine gestellt, was Timing und Begleitungen wie zum Beispiel eine Bassline anbelangt», sagt Simon Wyrsch, «Deshalb lautet unser Motto: Ohren auf und durch!»
Simon Wyrsch (*1983) begann mit 10 Jahren Klarinette zu spielen, nachdem er «sich in den warmen Ton dieses wunderschönen Instrumentes verliebt» hatte, wie auf seiner Website schreibt. Später spielte er im Schulorchester und beteiligte sich an Theatermusik- und anderen Projekten. 2002–2006 studierte er an der Zürcher Hochschule der Künste und schloss mit einem «Master in Music Education» ab.
Der Pianist Alessandro d‘Episcopo (*1959) stammt aus Neapel, wo er am Konservatorium «S.Pietro a Majella» ein klassisches Musikstudium begann. Später zog er in die Schweiz, wo er 1994 den Diplomabschluss an der Sektion Jazz des Konservatoriums Montreux erhielt. Alessandro d‘Episcopo lebt in Zug, wo er als Musiklehrer tätig ist und sein eigenes Trio gegründet hat.
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montag, 12. september 2011
Volker Ranisch spielt Malte Laurids Brigge
apéro ab 17 Uhr
Beginn Vorstellung 19 Uhr

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«Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge» ist Rainer Maria Rilkes einziger Roman. In ihm sind Erleb-nisse, Tagträume, Gedankenspiele und persönliche Notizen eines Aufenthalts in Paris zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu Ereignisflächen montiert. Deshalb bezeichnet die Literaturwissenschaft das Werk als «ersten Roman der Moderne». Geheimnisvoll umkreist Malte/Rilke ein verborgenes Zentrum, dem er sich nicht zu nähern vermag. Er ringt darum – in seiner Virtuosität nicht ohne Komik – das Unsagbare, die Entfremdung seiner Selbst, in Worte zu fassen. Doch die Zeichen kündigen es an: Alles strebt auf das Gleiten, Stürzen, Fallen ins Bodenlose einer von ihm nicht mehr durchschaubaren Welt hin.
«Volker Ranisch vermittelt in seiner Darstellung ausserordentliche Sensibilität. Angst, Staunen und Neugier beseelen seinen Malte, mitunter auch ein komisches Entzücken über die seltsame Einrichtung dieses Planeten. (…) Gnadenlos geschliffen spricht er diese funkelnde, harte, präzise Prosa. Das verleiht ihm etwas Hie-siges. Das gibt ihm Bodenhaftung und eine wohltuend weltliche Dimension.» (Tages-Anzeiger)
Rainer Maria Rilke (eigentlich René Karl Wilhelm Johann Josef Maria Rilke, 1875 – 1926) wurde als österreicher in Prag geboren. Bis zu seinem sechsten Altersjahr wurde er von seiner Mutter in Mädchenkleider gesteckt, die so den Tod der erstgeborenen Tochter zu überwinden suchte. Nach der Loslösung von ihr wird er zum Bürger Europas. Er ändert seinen Vornamen René (= der Wiedergeborene!), lebt viele Leben an vielen Orten, bleibt dabei aber einsam. Seine über zehnjährigen Pariser Zeit verarbeitet Rilke in dem um 1910 veröffentlichten Tagebuchroman «Die Aufzeichnungen des
Malte Laurids Brigge».
Volker Ranisch (*1966 in Chemnitz) machte nach seinem Abitur von 1986 bis 1990 eine Schauspielausbil-dung an der Theaterhochschule «Hans Otto» in Leipzig. Seither spielte er als Ensemblemitglied und bei Tourneen auf vielen Bühnen (u.a. Schauspielhaus Leipzig, Deutsches Theater Berlin, Schauspielhaus Zürich), wirkte in Spiel- und Fernsehfilmen mit und ist mit Soloprogrammen unterwegs. «Malte Laurids Brigge» wurde von André Steger inszeniert und nach der Zürcher Premiere erfolgreich als Gastspiel im In- und Ausland gespielt (u.a. Theater im Palais, Berlin; Staatsschauspiel Nürnberg, Atelier Marcel Hastir, Brüssel)
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dienstag, 12. juli 2011
Florian Favre und Marie Séférian -
Jazz und Eigenkompositionen
Apéro ab 17 Uhr
beginn 19 Uhr


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Der Pianist Florian Favre und die Sängerin Marie Séférian haben sich erstmals 2008 bei einem Band-nachwuchs-Konzert in Deutschland kennengelernt. Beide waren vom Spiel des Anderen beeindruckt und als die Sängerin im Sommer 2010 nach Bern zog, traf sie Florian Favre oft bei Jazzkonzerten wieder. Die beiden beschlossen, es mal mit einer musikalischen Zusammenarbeit im Duo zu versuchen. Das Resultat schöpft aus den vielseitigen kulturellen Einflüssen beider Künstler: Den libanesischen Wurzeln Séférians, der klassischen Ausbildung und der französischen Ader beider Musiker, sowie ihrer Liebe zum Jazz. Indem sie die Stile vermischen, entsteht ein Programm aus traditionellem Jazzrepertoire und Eigenkompositionen.
Marie Séférian wurde als Tochter eines französischen Chansonniers und einer Kammermusikerin in Münster geboren. Bis zu ihrem vierzehnten Lebensjahr nahm sie Geigenunterricht, dann stieg sie auf Klavier und Musical-Gesang um. Mit siebzehn Jahren wechselte sie vom Musical zur Klassik, zwei Jahre später zum Jazz. Nach einer Ausbildung in Jazzgesang in Enschede wechselte sie nach Berlin, wo sie vier Jahre am Jazzinstitut studierte. Zur Zeit macht Séférian in Luzern ihren Master bei Lauren Newton.
Der Pianist Florian Favre wurde 1986 in Montagny-les-Monts geboren. Bereits mit acht Jahren begann er mit dem klassischen Klavierunterricht. Da sich Favre schon im jungen Alter zur improvisierten Musik hingezogen fühlte, begann er am Conservatoire de Fribourg Jazzstunden zu nehmen. 2007 macht er die Aufnahmeprüfung an der Swiss Jazz School in Bern und schliesst 2010 mit einen Bachelor of Arts. Zur Zeit macht der Pianist seinen Master of Arts mit dem Schwerpunkt Komposition.
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donnerstag, 12. mai 2011
4 Maîtres, 4 Mains
Daniel Hasler und Daniel Schnurrenberger spielen Vierhändiges von Debussy, Koechlin, Satie, Ravel
Apéro ab 17 Uhr
beginn 19 Uhr

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Gegen Ende des 19. Jahrhunderts suchten die Komponisten nach einer neuen Tonsprache: Die Romantik lief in Manieriertheit und selbstgefälliger Virtuosität leer und gerade in Frankreich hatte man genug von dramatischen Emotionen, grossem Pathos – und nicht zuletzt von Richard Wagner. Man forderte eine eigene, französische Musik oder, wie Erik Satie es ausdrückte, eine Musik «sans choucroute» – ohne Sauerkraut.
In der Rückbesinnung auf «französische Tugenden» griffen diese Komponisten auf ihre Vorbilder aus dem Barock zurück, auf die Tanzsuiten von Rameau und Couperin. Die schwärmerische, romantische Chromatik ersetzten sie durch klare Tonarten. Zudem waren sie fasziniert von fremden, neuartigen Klängen: von Pariser Cabaret-Chansons und Ragtime-Rhythmen, von exotischer Musik aus Asien und Osteuropa, die mit der Weltausstellung 1889 nach Paris gekommen war. Sie befreiten die Musik aus vielen alten Zwängen: Dissonante Harmonien lösten sie nicht mehr auf, sondern reihten sie sogar aneinander – und bereiteten damit auch den Weg für die moderne Jazz-Harmonik. Auch die traditionellen musikalischen Formen sprengten sie immer wieder; trotz strenger Struktur wirken viele ihrer Stücke improvisiert (Debussy) oder «zusammengebastelt» (Satie).
Daniel Hasler ist als Pianist in verschiedenen Formationen unterwegs, z.B. mit «Jazz in der Bar» (mit Sängerin Julia Frehner) oder einer Erik-Satie-Soirée (mit Schauspieler Uwe Gränitz). Er liebt es, als Schlagermusiker aufzutreten, aber ebenso gern beschäftigt er sich mit deutscher und französischer Klaviermusik. Er ist auch als Sänger oder als Komponist für Film und Theater tätig.
Daniel Schnurrenberger engagiert sich als Pianist und Liedbegleiter von Klassik über Tango bis zu Schlager und Pop. Neben klassischen Liederabenden gestaltete er ein Programm mit Liedern brasilianischer Komponisten (mit Luiz Alves da Silva, Bariton), das ihn 2009 für mehrere Konzerte nach Brasilien führte.
Beim Programm «4 Maîtres, 4 Mains» spielen Daniel Hasler und Daniel Schnurrenberger, die seit langem befreundet sind, zum ersten Mal gemeinsam auf einem Instrument; eine Fortsetzung, wiederum mit französischer Klaviermusik, ist bereits in Planung.
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dienstag, 12. april 2011
Zauberei, Magie und Illusionen
mit
Markus Gabriel
Apéro ab 17 Uhr
beginn 19 Uhr

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Markus Gabriel ist ein Experte der Täuschung und der unterhaltenden Magie. Über 35 Jahre lang hat der charmante Performer Illusionen zur Realität werden lassen, hat Spielkarten in Früchte gezaubert, Bestecke verbogen, Frauen auf Windmaschinen fliegen lassen…
Doch heute steckt er in der tiefsten Sinnkrise seines Lebens: wozu das alles? Was, wenn man zugeben müsste, dass Zaubern zu absolut nichts taugt? Die Suche nach Erfüllung führt ihn (sowie das vergnügte und «bezauberte» Publikum) durch ein gnadenlos unterhaltendes Magic- und Gag-Feuerwerk mit elektrostatischen Socken, dressierbaren Ballonhunden, grenzüberschreitenden Zeichnungen, erleuchtetem Falschgeld und vor allem… in die chinesische «Pagode der 1000 Wahrnehmungen»! Seien Sie dabei, freuen Sie sich auf ein spannendes Erlebnis und lassen Sie sich aufs Beste unterhalten.
Markus Gabriel hat sich im Laufe seiner Karriere um die halbe Welt gezaubert und begeisterte das Publikum von Malmö bis Sevilla, von Las Vegas bis Yokohama. Er ist Preisträger nationaler und internationaler Meisterschaften der Magie und seine innovative Zauberei war in vielen Fernsehshows im In- und Ausland zu sehen.
Sein spektakuläres Kunststück, bei welchem eine Frau im Windstrom eines grossen Ventilators fliegt, entstand übrigens in Zusammenarbeit mit der Neuen Werkstatt Winterthur, die diese Windmaschine entwickelte und konstruierte. (Weitere Informationen unter www.zauberei.ch)
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samstag, 12. märz 2011
Konzert mit dem ensemble le phénix
Apéro ab 16 Uhr
Konzertbeginn 17 Uhr

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Im Jahr 2000 gründeten die beiden Cellisten Mathias Kleiböhmer und Christine Meyer das ensemble le phénix, das seither regelmässig mit jährlich wechselnden Programmen in der Schweiz und im benachbarten Ausland konzertiert.
Mit seinem zehnten Programm gastiert es nun in der Monatsbar und präsentiert dabei Trouvaillen aus der französischen Barockmusik, die verschiedener nicht sein könnten. Die Werke von Couperin und Caix d’Hervelois sind im reich verzierten französischen Stil komponiert, während sich Michel Corrette in seinen sechs Sonaten «Les délices de la solitude» eher am italienischen Stil orientierte. Als Ausblick darauf, in welche Richtung sich die französische Musik nach der Barockzeit entwickelte, ist eine Sonate von Jacques Offenbach zu hören, und als Schluss des Konzerts das wohl bekannteste Werk für zwei Celli: Die Sonate g-dur von Jean Barrière, deren Interpretation von Yo Yo Ma und Bobby McFerrin sogar an der Spitze der Pop-Charts stand.
Das ensemble le phénix lancierte Projekte in Zusammenarbeit mit dem Autor Ulrich Knellwolf (2006) und dem Churer Künstler Thomas Sauter (2007). Es tritt auch oft in erweiterter Formation als Streichquintett auf, dabei erklingen Werke von Boccherini, Cambini, Onslow oder Schuberts berühmtes Streichquintett in C-Dur. Das ensemble le phénix wurde an zahlreiche Festivals eingeladen, darunter «Flimsklang», «Arosa Musik Festival», «flimserstein.ch» sowie das «Barockfest Zürcher Oberland». Aus MusikerInnen des erweiterten ensemble le phénix hervorgegangen ist zudem das 2008 gegründete orchester le phénix, das mit Solisten wie John Holloway, Petr Skalka, Maurice Steger oder Peter Hörr konzertierte und dessen CD mit dem «Echo Klassik Preis 2010» für die beste Konzerteinspielung des Jahres auf sich aufmerksam gemacht hat.
Mathias Kleiböhmer und Christine Meyer studierten beide bei Peter Hörr in Bern und bei Claude Starck und dem Carmina Quartett in Zürich, wo sie mit Lehrdiplom und Konzertreifediplom abschlossen. In Kursen – unter anderem bei Wolfgang Boettcher, Thomas Demenga, YoYo Ma – erhielten sie wichtige Impulse. Beide Musiker sind Mitglieder verschiedener Kammerorchester und Preisträger von Jeunesses musicales sowie dem Koeckert Cellowettbewerb Zürich.
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mittwoch, 12. januar 2011
MONATSBAR IM januar. doppelprogramm!
«Felix Krull. Hochstapler»
mit Volker Ranisch
und
Weinprobe des «Weinbau Syndikat Winterthur»
Einen doppelten Leckerbissen gibt’s in der MonatsBar gleich zum Jahresbeginn: Der Schauspieler Volker Ranisch zeigt sein Soloprogramm «Felix Krull. Hochstapler» nach dem Roman von Thomas Mann. Und das Weinbau Syndikat Winterthur präsentiert dazu seine aktuellen Weine, die alle an der Südflanke des Beerenberges und damit auf Winterthurer Stadtgebiet gedeihen.
Weinprobe ab 17 Uhr
Beginn Vorstellung 19 Uhr

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Felix Krull, Sohn eines bankrotten rheinischen Schaumweinfabrikanten,
ist ein Träumer und Nichtsnutz, der das Illusionäre von Welt und Leben tief empfindet. Er hält sich von Natur aus begünstigt, ist es aber seinem Range nach nicht – weshalb er sich selbst zu einer Art Lebensillusion zu stilisieren versucht: Was ihm fehlt, sucht er durch Täuschung zu korrigieren. Verliebt in die Welt und ohne ihr auf bürgerliche Weise dienen zu können, ist er bestrebt, die Welt in sich verliebt zu machen…
In seinem Romanfragment rückt Thomas Mann den Künstler als Illusionisten in die Nähe des Hochstaplers und Betrügers, parodiert den klassischen Bildungs- und Entwicklungsroman und nimmt selbst Goethe unverfroren
aufs Korn.
Der deutsche Fernseh- und Bühnenschauspieler
VOLKER RANISCH (*20. April 1966) erweckt das Buch in einem virtuosen Solo zum Leben. Nach ihrer Premiere 2005 war die Inszenierung (Regie: Michael Knof, Dramaturgie: Birgid Gysi) fester Bestandteil
des Repertoires des Theaters im Palais Berlin.
Jürg Feuz, Max Dubach, Florian Egloff sind das WEINBAU SYNDIKAT WINTERTHUR. Sie bewirtschaften seit 2006 im Rumstal einen Weinberg, dessen Mikroklima, Pflanzenvielfalt und Rebsorten die drei Weinmacher ganz besonders fasziniert. Mit nachhaltiger Bewirtschaftung wollen sie der reichen Pflanzen- und Tierwelt gerecht werden: Die Rebarbeit erfolgt ausschliesslich von Hand; es werden keine Herbizide, Insektizide und mineralischen Dünger verwendet,
auf Fungizidspritzungen kann allerdings nicht ganz verzichtet werden. Ziel des Weinbausyndikats ist es, Weinkultur in der Stadt zu erhalten und Weine, «die den lokalen Dialekt sprechen», zu machen. Diese werden sortentypisch, ausgewogen und terroirbezogen ausgebaut – und erfreuen als leichte, fruchtige und elegante Weine.
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