
sonntag, 12. september
Trio «341»
mit Beat Gisler (E-Bass), Adrian Mira (Alt-Saxophon und Klarinette) und Jerry Rojas (Gitarre)
apéro ab 15 Uhr
Konzertbeginn um 17 Uhr

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Es begann in einer WG im Züricher Stadt-Kreis 6. Nach unzähligen Jams bis tief in die Nacht entschieden sich Beat Gisler (E-Bass) und Jerry Rojas (Gitarre) im Frühjahr 2004 dazu, unter dem Namen «241 UNIT» Konzerte zu spielen und ein Album aufzunehmen. Gesagt, getan….
Unterstützt durch das Schweizer Radio DRS 2 wurde 2005 das Album Making Sense mit Eigenkompositionen veröffentlicht. Es enthält unerwartet faszinierende Zusammenspiele von akustischer Gitarre und elektrischem Bass und führt den Hörer durch verschiedene Musik- und Klangwelten mit viel Freiraum für Improvisationen.
Mit diesem Album im Gepäck tourte das Duo dann ausgiebig in der Schweiz und im Süddeutschen Raum. Zudem wurde die Musik für Theo Stich’s Film Citizen Fred. The American Dream (2006) verwendet. Dieser Film wurde nicht nur in Kinos in Europa sondern auch in den USA gezeigt und der Fernsehsender 3SAT hat den Streifen im Jahr 2008 ausgestrahlt.
Während eines sechsmonatigen New York-Aufenthaltes von Beat Gisler und nach einer längeren Spielpause des Duos traf man sich im Dezember 2009 in der US-Metropole mal wieder zum musikalischen Austausch. Spontan wurde der seit acht Jahren in New York lebende Schweizer Adrian Mira zum Treffen eingeladen.
Der Sound, den die drei erfahrenen Musiker in New York zusammen kreierten, war so kompakt und motivierend, dass man sich dazu entschloss, beim nächsten Treffen in der Schweiz einige Trio-Konzerte unter dem Namen «341» zu geben und dem Publikum eine weitere Phase ihres eigenständigen Klanges vorzustellen. Das Trio «341» befindet sich im Herbst 2010 auf einer Mini-Tour in der Schweiz.
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mittwoch, 12. mai
the human jukebox
bar offen ab ab 17 Uhr
Konzertbeginn um 19 Uhr

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In einer Welt, die immer mechanischer und/oder digitaler wird, schlägt Michael Wäckerlin die umgekehrte Richtung ein – und betätigt sich als menschlicher Musikautomat. Ausgestattet mit Stimme, Musikbox-Kulisse und Helm, iPod und Verstärker, wartet er als betriebsbereite Jukebox auf seinen Einsatz. Der Einwurf von zwei (oder je nach Song fünf) Franken sowie die Titelwahl setzen die Jukebox in Gang. Das Playback erklingt aus dem Verstärker – die menschliche Jukebox singt live dazu.
Wie in jeder guten Musikbox umfasst das Repertoire so unterschiedliche Songs wie «Rehab» von Amy Winehouse, «Dr Schacher Seppeli» von Ruedi Rymann oder «Mamma mia» von Abba. Aber auch Hank Williams und Johnny Cash, Frank Sinatra und Elvis, Sheryl Crow und Britney Spears, Beatles und Stones, Boccelli und Pavarotti fehlen nicht – die Auswahl ist von einer nahezu unglaublichen Bandbreite. Was für den menschlichen Performer dahinter spricht, der ziemlich wandlungsfähig und stimmlich gut disponiert sein muss…
MICHAEL WäCKERLIN wurde 1974 in der Schweiz geboren. Bis zu seinem 11. Lebensjahr wuchs er in Paraguay und Guatemala auf. Mit 14 gründete er seine erste Band und gab seinen Einstand als Deathmetal- und Hardcore Sänger. Seit 22 nimmt er Gesangsunterricht, derzeit absolviert er ein klassisches Gesangsstudium. Zu seiner Rolle als menschliche Musikbox kam Wäckerlin, weil ihn seine Freunde immer wieder um das Vorsingen ihrer Lieblingslieder baten, so dass er sich Karaoke-Versionen dieser Songs organisierte. Für die Vernissage eines Kollegen erfand er schliesslich die originelle Verkleidung, mit der er sich an der Fussball-Europameisterschaft 2008 weiter etablieren konnte. «Auch wenn mir mein professionell ausgeführtes Hobby das Opern-Gesangsstudium finanziert, bleibt es doch mein Ziel, als Opernsänger die Welt zu erobern», sagt Wäckerlin.
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montag, 12. april
«OHREN AUF UND DURCH!»
JAZZDUO SIMON WYRSCH (KLARINETTE) UND
THOMAS LüSCHER (KLAVIER)
bar offen ab ab 17 Uhr
Konzertbeginn um 19 Uhr


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Simon Wyrsch (Klarinette) und Thomas Lüscher (Klavier) spielen «angenehmen Jazz aus dem Great American Songbook». Damit gemeint sind bekannte Jazzklassiker aus verschiedenen Stilepochen des Jazz: Blues, Swing, Bebop, Bossa Nova, Modern Jazz werden dabei vorgestellt.
Das Duo erlaubt sich viel Freiraum in Melodik, Harmonik und Rhythmik, was sich jedes Mal als Herausforderung darstellt, denn kein Schlagzeuger amtet hier als Timekeeper, an den man sich anhängen könnte. «Man ist auf sich alleine gestellt, was Timing und Begleitungen wie z.B. eine Bassline anbelangt», sagt Simon Wyrsch, «Deshalb unser Motto: Ohren auf und durch!»
THOMAS LüSCHER, geboren 1978 in einem musikalischen Elternhaus, erhielt mit 8 Jahren ersten Klavierunterricht. 1994 nahm er ein Studium an der Musikhochschule Basel (Konservatorium) in Angriff, das er 1998 mit dem Lehrdiplom abschloss. Anschliessend zwei Semester Jazzschule Basel und Studium am Berklee College of Music in Boston, USA. 2002 Abschluss in Jazzperformance und Komposition mit «summa cum Laude». Weiterer Unterricht bei Fred Hersch, Joe Lovano, Hal Crook, Gary Burton, Tiger Okoshi, Laszlo Gardony, Ed Tomassi (aight), Lester Menezes u.a.
SIMON WYRSCH (geboren 1983) begann mit 10 Jahren Klarinette zu spielen, nachdem er «sich in den warmen Ton dieses wunderschönen Instrumentes verliebt» hatte, wie auf seiner Website schreibt. Später spielte er im Schulorchester und beteiligte sich an Theatermusik- und anderen Projekten. 2002–2006 studierte er an der Zürcher Hochschule der Künste und schloss mit einem «Master in Music Education» ab.
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freitag, 12. märz
DOMINIQUE GIROD (KONTRABASS) UND
ANDREAS STAHEL (FLöTEN)
bar offen ab ab 17 Uhr
Konzertbeginn um 19 Uhr
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Wenn ein Kontrabass und eine Querflöte zusammen musizieren, hat das per se schon etwas Lustiges. Man erinnert sich an Witze mit Maus und Elefant. Wenn Bass und Flöten jedoch von Dominique Girod und Andreas Stahel gespielt werden, entsteht ausser der für diese Besetzung typischen Komik ein wilder Kosmos musikalischer Stimmungslagen.
Denn Girod und Stahel sind begeisterte und begeisternde Improvisatoren. Sie loten mit grosser Virtuosität die klanglichen Möglichkeiten ihrer Instrumente aus, wobei sie in jedem Moment auf eine Fülle an musikalischen Erfahrungen zurückgreifen können.
DOMINIQUE GIROD spielte als Jazzbassist u. a. mit Greg Osby, Ray Anderson und Chris Wiesendanger zusammen. Als Komponist schrieb er u. a. Stücke für das Ensemble für Neue Musik Zürich oder das Berio Festival London. In seiner Band «Grünes Blatt» verbindet er verschiedene Einflüsse aus Jazz und zeitgenössischer Klassik.
ANDREAS STAHEL entwickelte als Flötist eine eigenständige Klangsprache aus einer Mixtur von Minimal Music, Improvisation, Jazz und moderner Klassik. Als Stimmperformer und Obertonsänger arbeitete er
u. a. mit Bruno Amstad, Franziska Welti und Saadet Türköz zusammen.
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freitag, 12. februar
BRASILIANISCHER LIEDERABEND
MIT
LUIZ ALVES DA SILVA (GESANG) UND
DANIEL SCHNURRENBERGER (KLAVIER)
bar offen ab ab 17 Uhr
Konzertbeginn um 19 Uhr
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Gegensätze prägen Brasilien. Froh und bunt erscheint das Leben unter tropischer Sonne, doch das gleissende Licht wirft auch tiefe, dunkle Schatten. Das riesige Land birgt prächtige Küsten, aber auch undurchdringlichen Urwald. Die Geschichte – Kolonialherrschaft und Sklaverei – hat in den Menschen Wunden hinterlassen, die sich nicht immer von Lebensfreude und Sinneslust verbergen lassen.
Auch die Musik Brasiliens vereint diese Gegensätze: Pure Lebensfreude und tiefste Melancholie, augenzwinkernde Erotik und melodramatische Verzweiflung. Von Heitor Villa-Lobos (1887–1959) bis Tom Jobim (1927–1994) haben fröhliche Verspieltheit und bitterernste Leidenschaft, europäische Ordnung und amerikanische Wildheit in den Liedkompositionen brasilianischer Komponisten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts Eingang gefunden. Luiz Alves da Silva (Gesang) und Daniel Schnurrenberger (Klavier) stellen in der MonatsBar einige dieser Lieder, die sehr nahe mit dem Chanson verbunden sind, vor.
Der sänger LUIZ ALVES DA SILVA wurde 1964 in Brasilien geboren, wo er auch seine erste musikalische Ausbildung erhielt. 1983–89 studierte Luiz Alves da Silva an der Schola Cantorum Basiliensis Gesang, gregorianische Musik und Chorleitung. 1989–90 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios Zürich. Er ist Gewinner diverser Preise und verschiedene Komponisten haben auf seine Anregung hin Werke für seine ungewöhnliche Stimmlage komponiert. Begleitet wird er am Klavier von Daniel Schnurrenberger.
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dienstag, 12. januar
ORLANDUO: «PAS DE DEUX» MIT
IRINA UNGUREANU (STIMME) UND FRANZISKA WELTI (STIMME)
bar offen ab ab 17 Uhr
Konzertbeginn um 19 Uhr
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in ihrem ersten gemeinsamen Programm «pas de deux» pendeln die beiden Sängerinnen Irina Ungureanu und Franziska Welti zwischen notierter und frei improvisierter Musik. Im Dialog flüstern, hauchen, knarren, knistern, schnuppern und singen die beiden Sängerinnen und kombinieren dies mit Gegensätzlichem aus alter und neuer Musik. Die gleiche Stimmlage der Sängerinnen und eine ähnliche Klangfarbe führen zu reizvoll tückischen Momenten der Verschmelzung, ja Verwechslung. Gleich der Arbeit eines Bildhauers modellieren sie ihre Stimmen, bilden Stimmlandschaften, welche sie verspielt und neugierig durchwandern.
Irina Ungureanu wurde in Bukarest geboren. Im Alter von fünf Jahren erhielt sie ersten Geigenunterricht von ihrer Mutter; später kam sie in der rumänischen Volksmusikgruppe ihres Vaters früh mit der Bühne in Kontakt. 2001 – 2004 nahm sie Gesangsstunden bei Martina Bovet in Zürich und 2004 – 2008 studierte sie Gesang bei Jane Thorner an der Zürcher Hochschule der Künste und schloss ihr Studium mit dem Lehrdiplom ab, für das sie den Preis der Berti Alter-Stiftung erhielt. Ihre Interessen gelten insbesondere der freien Improvisation, der alten und der neuen Musik, der rumänischen Volksmusik und der Theatermusik.
Franziska Welti studierte Gesang und Querflöte in Winterthur und London. Als Sängerin und Stimmimprovisatorin tritt sie mit einem Repertoire auf, das sich vom Barock bis zur Musik des 21. Jahrhunderts erstreckt; sie wirkte und wirkt bei diversen Uraufführungen mit und arbeitet regelmässig mit verschiedenen Ensembles zusammen. Seit einigen Jahren stellt sie vermehrt eigene Projekten auf die Beine, etwa im September 2007 das Improvisationsprojekt Musik im Reservoir, oder im Juni 2008 das interdisziplinäre Projekt Performance zur blauen Stunde. Franziska Welti unterrichtet am Konservatorium Winterthur eine Gesangsklasse und leitet die Singfrauen Winterthur und das Vokalensemble vox feminae. Für ihr Schaffen wurde Sie mit mehreren Preisen ausgezeichnet, zuletzt 2009 mit dem Kulturpreis der Stadt Winterthur.
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