aktuelle monatsbar | die idee

 

donnerstag, 12. januar 2012

 

Bass und Bass gesellt sich gern
Jojo Kunz (bass) und Herbert Kramis (bass)

 

Apéro ab 17 Uhr
beginn ausnahmsweise 20 Uhr

 

 

 

Die Winterthurer Bassistin Jojo Kunz, die eher von der klassischen Musik her kommt, trifft in der Monatsbar auf den Zürcher Jazzbassisten Herbert Kramis. Und das mischt sich erstaunlich gut. Denn wenn man den Kontrabass einmal von seiner unscheinbaren und eher trägen Fundamentfunktion befreit, zeigt sich plötzlich seine wunderbare Wärme und seine wandlungsfähige Stimme. «Wir greifen auf, was uns nicht mehr loslässt und arrangieren es für zwei Bässe», sagen die beiden zu ihrem Repertoire, «Wir spielen von Tschaikowsky bis Mingus, von Piazzolla und der argentinischen Folklore bis hin zu Satie. Manchmal improvisieren wir. Oder wir überraschen mit Eigenkompositionen.»

 

Jojo Kunz studierte zunächst Klavier in Winterthur und Zürich, danach Kontrabass in Luzern. Zwischendurch entwich sie ein Jahr nach Cuba um sich der Fotografie und der kubanischen Musik zu widmen. Sie spielt in diversen Bands vor allem Tango und Ähnliches, wirkt als Zuzügerin in Orchestern mit und unterrichtet Klavier an der Musikschule Prova in Winterthur.

 

Herbert Kramis landete vor dreissig Jahren nach etlichen Umwegen über Klarinette, Flamencogitarre und E-Bass beim Kontrabass, drückte damit bei Peter Frei die Schulbank an der Swiss-Jazz-School Bern und landete nach einem Studienaufenthalt bei Gary Peacock in New York in der Zürcher Jazz- und Impro-Szene. Und da tummelt er sich noch heut in den verschiedensten Bands wie Michael Gassmann Fearless Five, Müller-Kramis-Baschnagel, Tresbass, Brother Hood, Billiger Bauer, Marco Käppeli & The Even Odds, Co Streiff Sextet, Pentango, Riotango, Kapelle Treibsand.



 
maechler