lichtplanung und spezialleuchten index | evangelische kirche oerlikon


Evangelische Kirche Oerlikon

Innenrenovation 2009


Architektur: fahrländer scherrer l zürich

Innenarchitektur, möbel: eliane schilliger

Lichtkonzept, Leuchtendesign: neue werkstatt

Leuchten: neue werkstatt und fluora

 

Die Evangelische Kirche Oerlikon ist 1908 von Adolf Asper erbaut worden, und später mehrmals renoviert und umgebaut worden, letztmals 1974.

Das Ziel der neusten Renovation war, die Stimmung der Bauzeit wieder hervorzuholen. Von den Originalleuchten war eigentlich nichts mehr vorhanden. Wir durften sowohl im Konzept als auch im Design der einzelnen Leuchten modern handeln. Das Bedürfnis der Kirchgemeinde, die Wünsche der Nutzer, die Vorstellungen von Architekt und Denkmalpflege und die moderne Licht-Technik haben das Projekt geprägt.

Die neue Technik und die immens höheren Lichtleistungen bieten ganz neue Möglichkeiten. Durch die differenzierte Steuerung können sehr unterschiedliche Stimmungen erzeugt werden, vom hellsten Ausleuchten bis zum ganz intimen, feierlichen Schimmern.


Leuchter: 16 x 55 W TCL indirekt
16 x 65 W Halogenspot 111


Der ringförmige, golden lackierte Leuchter hängt zentral unter der Kuppel. Als Objekt wirkt er leicht und elegant. Das indirekte Licht erhellt die ganze Decke gleichmässig und sehr hell. Das direkte Licht der Spots bringt Brillanz und Wärme in die Bankreihen. Das direkte und das indirekte Licht können unabhängig voneinander geschaltet und gedimmt werden. So besteht die Möglichkeit die Kirche in völlig verschiedene Stimmungen zu setzen.


Wandleuchten auf den Emporen:
1 x 55 W TCL


Das indirekte Licht erhellt die Deckenbogen über den vier Emporen, der kleine Direktlichtanteil markiert die Treppen links und rechts der Sitzreihen. Die kompakten, schlichten Leuchten sollen möglichst unscheinbar sein und die Farbigkeit der Wandmalereien nicht konkurrenzieren.


Wandleuchten unter den Emporen:
2 x 55 W TCL


An den mächtigen Unterzügen montiert, beleuchten die Wandleuchten die Decken unter den Emporen. Die Leuchte ist die grosse Schwester der Wandleuchte auf den Emporen.


Pendelleuchten Orgelempore:
3 x 65 W Halogenspot 111


Die drei Pendelleuchten liefern direktes Licht auf die Orgelemporen, für Musiker oder Chor. Die schwebenden, silbergrauen Scheiben sind zurückhaltend, die Untersicht ist dem Leuchter angeglichen.


Fensterbrettleuchten:
1 x 39 W T5


In alle Fensterbretter im Kirchenraum ist eine kleine Balkenleuchte eingelassen. Das rein indirekte, weich gestreute Lichte erhellt die Fensterstürze und gibt der Kirche eine frische Aussenwirkung. Die wunderschönen Fenster aus der Bauzeit leuchten nach aussen, die Kirche verändert ihre Erscheinung und macht auf sich aufmerksam, sobald im Innern das Licht brennt; dieser effekt ist nur in der dämmerung und in der nacht sichtbar. Das Gebäude wird durch die farbig leuchtenden Fenster zur grossen Laterne. Die Leuchten sind als Objekt nicht sichtbar.


Wandleuchten Treppenhaus:
1 x 55 W TC-L


In einem Treppenhaus sind 5 einfachste Wandleuchten montiert. Der originale grüne Waandton und die üppigen Treppengeländer verlangten nach Zurückhaltung. Rein indirektes Licht über die Wände und ein reduzierte, unaufgeregte Form führten zu diesem Resultat.


Wandleuchten Treppenhausturm:
1 x 28 W T5


In den beiden anderen Treppenhäusern wurden Türme für neue WC-Anlagen ins Treppenauge gestellt. Die jeweils an den Ecken dem Treppenlauf entlang eingebauten Leuchten und die wundersam schillernde Bemalung der Flächen, machen aus dem WC-Turm ein skulpturales Objekt.


 top

maechler